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Babelsberg – Hollywood und zurück. Wir machen Ihr Script drehreif.

Im Film- und TV-Business ist Internationalität gefragt. Hollywood-Filme und US-Serien machen weltweit Kasse. Tschechische Kinderfilme und japanische Zeichentrickserien sind immer noch weltweit beliebt. Indische „Bollywood“-Produktionen und immer mehr kritische Streifen aus „filmischen Entwicklungsländern“ Südamerikas oder Afrikas finden ihren Weg auf den Weltmarkt – ganz zu schweigen von europäischen Koproduktionen und den vielen Adaptionen erfolgreicher TV-Formate.

Neben fiktionalen Stoffen werden auch immer mehr Dokumentationen und Features sowie im kommerziellen Bereich Imagefilme und Werbespots international adaptiert, d. h. nicht nur übersetzt, sondern auch lokalisiert, also an die jeweiligen nationalen Gegebenheiten angepasst.

Bei US-Blockbustern ist die Sache einfach: Romanvorlage, Drehbuch und die gesamte Produktion finden auf Englisch statt. Aber betrachtet man internationale Großprojekte wie die Verfilmung von Bestsellern wie „Der Name der Rose“, „Das Parfüm“, „Tintenherz“ oder auch „Die Vorleserin“, so müssen erst einmal die Romane übersetzt werden, und je nach der Sprache, in der es entsteht, auch das Drehbuch – allein damit es alle Beteiligten, vom vielleicht französischen Requisiteur über den deutschen Kameramann und den italienischen Location-Scout bis zu den US-Schauspielern, auch verstehen und es nicht zu Missverständnissen kommt.

Filmisch denken – mehrsprachig

Bei vielen Projekten, insbesondere wenn es nicht gerade um die Adaption von Historien- oder Fantasy-Stoffen geht, müssen Drehbuch-Autoren und -Übersetzer nicht nur „filmisch“ denken und schreiben, sondern auch ihre jeweilige Zielgruppe fest im Blick haben.

Soll ein Film ein internationales Publikum ansprechen, müssen vielleicht Anspielungen auf allzu regionale Gegebenheiten entfallen. Was aber, wenn vielleicht gerade diese das Thema des Films sind oder verschiedene Dialekte z. B. soziographische Unterschiede markieren?

Bei der Adaption eines Drehbuchs, eines Treatments oder einer Story-Line, die das Projekt in wenigen Sätzen umreißen, kommt es dann darauf an, hierfür Entsprechungen zu finden, die weltweit verstanden werden – oder auch nur in einem speziellen Land und in dessen Sprache.

Ob es dabei um Remakes oder Adaptionen erfolgreicher europäischer Filme wie „Drei Männer und ein Baby“ oder „Bella Martha“ geht, wie sie die Amerikaner gerne drehen, oder um den erstmaligen Verkauf von Filmrechten ins Ausland, ein Drehbuch muss sich immer an den Gegebenheiten des Ziellandes orientieren – von der Handlung, den Personen und dem Setting bis zur äußeren Form des Manuskripts, die sich trotz internationaler Standards von Land zu Land durchaus unterscheiden kann.

Erfahrung und cineastisches Know-how

Das Übersetzerteam von ConText® in Mainz blickt auf jahrelange Erfahrung zurück und nähert sich zu übersetzenden Projekten im Film- und TV-Bereich mit ausgesprochenem Fingerspitzengefühl.

Erst nach der gründlichen Durchsicht des Werkes und einer kurzen Analyse der Erzähl- und Handlungsstruktur unter Berücksichtigung der sprachlichen Besonderheiten der handelnden Personen wird der Text in Angriff genommen.

So muss etwa bei Dialektsprechern ermittelt werden, welcher Dialekt in der Fremdsprache ähnliche Konnotationen hervorruft wie die im Basistext gewählte Mundart. Die etwas „rustikal“ wirkende schottische Variante des Englischen eignet sich recht gut, um beispielsweise bayerische Dialekte wiederzugeben. Das Saarländische kann im Dialekt der West Midlands eine Parallele finden. Auch andere Varianten wie die Jugendsprache, Slangausdrücke oder Fachsprachen, z. B. von Medizinern, Apothekern oder Juristen, die im Film auftreten, werden von ConText® mit der gewünschten Präzision übertragen.

Bei Bedarf unterstützen uns erfahrene Lektoren und Dramaturgen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn es darum geht, Exposés und Analysen zu erstellen, die potenziellen Kunden und Partnern wie Produzenten und Koproduzenten, TV-Sendern, Filmförderungsanstalten und anderen als Entscheidungsgrundlage für das Engagement in einem Projekt dienen.

Auf Wunsch prüfen wir von ConText® auch die Verfügbarkeit von Verfilmungsrechten oder lassen Bedarfs- bzw. Marktanalysen erstellen, die schon im Vorfeld abklären, ob es überhaupt sinnvoll ist, ein Drehbuch in einer bestimmten Sprache zu erstellen und anzubieten.

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